Wanderung auf  dem Vulkan Stromboli

Im Februar 2011 wollten wir hoch hinauf auf den Stromboli. Aber es klappte nicht alles so wie geplant. Die Natur ist leider etwas unberechenbar auf der Vulkaninsel.

1.Foto: Die Insel Stromboli mit Vulkanrauch 

2.und 3.Foto: Die Bergführerbüros haben im Winter geschlossen. Es ist nicht möglich, im Winter einen Wanderführer zu engagieren (Stand 3/2011). Keine Ahnung, was diese Leute im Winter machen. Die Büros auf Lipari und Stromboli sind zu, die Touristeninformation auf Lipari  arbeitet im Winter nur sporadisch, auf Telefonanfragen und E-Mail wird abweisend geantwortet. 

8. 9.und 10. Foto: Die Lava

13.Foto: die kleine Insel Strombolicchio nah bei Stromboli

                       

Also gingen wir auf eigene Faust hinauf. Allerdings nur bis ca. 500 Höhenmeter hinauf, der Vulkan ist insgesamt 926m hoch. Die letzten Höhenmeter sind eh nur mit amtlichen italienischen Bergführern gestattet, aber wir drehten schon vorher um, da plötzlich direkt aus dem Berg, also aus dem Gestein heraus ein sehr lautet blecherndes Geräusch erschall. Sehr laut und blechern. Nach diesem Zwischenfall drehten wir recht eilig um, da es nicht klar war, ob es eine besondere Gefahr für uns darstellen könnte. Das passende Wanderbuch für den Stromboli gibt es auch hier.

Fazit: Die gesamte Tour mit Blick auf die Eruptionen ist z.z. vermutlich für Einzelreisende oder Minigruppen leider nicht im Februar 2011 machbar. Ein Bummel durch den Ort mit den geschlossenen Geschäften im Februar 2011 war auch kein besonders reizvolles Erlebnis. Gottseidank hatten wir den Rucksack voller Essen und Getränke.

Trotzdem war die Wanderung durch die Frühlingsvegetation sehr abwechslungsreich und es gab desöfteren schöne Ausblicke auf das Dorf mit dem Fährhafen. Der schwarze Lava-Strand ist auch sehenswert.

11. Foto: schwarzer Strand auf Stromboli

13. Foto: und nochmal die Lava :-) 

 

 

 

Hier geht es zur Wanderung auf Vulcano

Hier geht es zu den coolen Wanderungen auf der Insel Lipari